Frauenheilkunde - weil wir anders ticken

"Jeder Therapeut wird von seinen Patienten gefunden - warte es nur ab!" sagte eine Kollegin zu mir. Und so kam ich zur Frauenheilkunde. Meine Patientinnen brachten mir am Anfang meiner Praxiszeit meinen Schwerpunkt mit und es tauchten mannigfaltige Beschwerden auf: Migräne, Hypertonie, Myome, Burnout, PCOS, Endometriose, Kinderlosigkeit & Aborte, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Colitis uncerosa uvm.

Leider passen die "Unpässlichkeiten" nicht in unseren heutigen Alltag zwischen Beruf und Familie. Wir Frauen müssen unseren "Mann" stehen, erfolgreich sein, gut aussehen und traumhafte Kinder erziehen. Und bekommen kaum Wertschätzung für unsere Mehrfachbelastung.

Hormonelle Dysbalancen wie das Prämenstruelle Syndrom oder die Wechseljahre werden einfach mit künstlichen Hormonen "weggedrückt". Wir sollen ja dem Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Wenn das nicht hilft, wird schnell operiert. Wer braucht schon eine Gebärmutter nach der Familienplanung? Ein bekannter Würzburger Gynäkologe sagte einst zu einer meiner Patientinnen:"Der gesamte menschliche Organismus ist wie ein Orchester, entfernt man gedankenlos ein Instrument, gibt es Misstöne!" Der Mann hatte eine gute Beobachtungsgabe! Ich kenne Frauen, die nach einer Entfernung der Gebärmutter noch unglücklicher sind, da sie mit den Veränderungen ihres Köpers nicht gerechnet haben.

Früher, zu Zeiten der Naturvölker, zogen sich die Frauen während ihrer Menstruation zurück, pflegten und schonten sich, denn der Stamm wusste genau: nur gesunde Frauen sichern das Überleben der Art! Im Laufe der Zeit und der Entwicklung des Patriarchats wurde die Frau "unrein". Bis heute darf Frau den natürlichen Zyklus nicht mehr leben. Es ist nicht Gesellschaftsfähig. 

Dieser Druck verändert: viele Frauen "Ver-Testeronisieren", d.h. unser Körper reagiert immer männlicher. Folgen sind Dysbalancen der Hormonen wie von Östrogen, Progesteron und Testosteron, ausgeprägtes Prämestruelles Syndrom, ausbleibende oder extrem verstärkte Regelblutungen. Erkrankungen wie die Myome, Endometriose, Hashimoto, PCOS uvm treten immer häufiger auf, die steigende Zahl der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch im besten Alter ist bedenklich.

Das hormonelle Durcheinander kann durch Umweltgifte noch verstärkt werden. Das können Stoffe sein, mit denen wir eventuell Tag täglich umgeben sind: Nahrungsmittelzusätze, Amalgam-Füllungen, Farben, Holzlacke, Möbelbeschichtungen uvm. 

Hier setzen wir Therapeuten an: man "räumt" im und um das System auf, damit der Kreislauf der Hormone wieder besser in den Fluß kommt und sich die unangenehmen Symptome abmildern oder gar verschwinden, wieder hin in ein glücklicheres und entspannteres Leben.


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GESUNDKRIEGER

Naturheilpraxis Pohl

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